Kaiserlinde an der Neuen Weinsteige


Am 21. September 1876 pflanzte der Verein im Rahmen einer Feier auf seiner Anlage an der Neuen Weinsteige die Kaiserlinde - genau an jenem Tag, als Kaiser Wilhelm I. erstmals die württembergische Residenz besuchte. Der Vorsitzende Julius Haidlen meinte bei seiner Ansprache eine besondere Symbolik des Baumes zu erkennen:

 

Möge diese Linde als ein dauerndes Zeichen dankbarer Erinnerung an die große Zeit, welche unser Kaiser über Deutschland heraufgeführt hat, grünen und wachsen im Sturm wie im Sonnenschein und vielen Geschlechtern derer, die da drunten wohnen im lachenden Thal, erzählen von der gewaltigen Zeit und den schönen Tagen, welche zu erleben uns vergönnt ist.

 

Die Aussichtsplatte selbst war bereits 1875 am Fuß von Wernhalde und Schillerhöhe angelegt und mit einer Hütte ausgestattet worden. Nach Veränderungen an der Straßenführung bietet sie noch heute in verkleinerter Form und ohne Unterstand einen freien Ausblick über den Fangelsbachfriedhof hinweg hinüber nach Heslach und zur Reinsburg. Die einstige Kaiserlinde steht schon lange nicht mehr dort. Sie wurde 1960 durch eine Neupflanzung ersetzt.




 

Bildergalerie

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Standort

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